Schauriges Berlin - das gruselige Berlin

Werwölfe, Dämonen, Mumien, Hexen & Teufelswerk

Wenn die Schatten Berlins zum Leben erwachen...

Hinter den glänzenden Fassaden der modernen Metropole verbirgt sich eine düstere, fast vergessene Welt. Eine Zeit, in der Angst die Straßen beherrschte und das Übernatürliche greifbar nah war.

Begleite uns auf eine Reise in das mittelalterliche Berlin –

abseits der bekannten Touristenpfade, hinein in die tiefste Finsternis des alten Stadtkerns.

 

 

Der Todesengel 

Hinter den historischen Fassaden und in den finstersten Ecken unserer Stadt wartet das personifizierte Unheil. Die Weiße Frau gleitet lautlos über das Kopfsteinpflaster, getrieben von einem jahrhundertealten, bitteren Zorn. Ihr Blick sucht gezielt die Männer in den hinteren Reihen unserer Gruppe.

Ein einziger Blick in ihre hohlen Augen genügt, und seine Seele gehört für immer der Dunkelheit.

Kein Ehemann kann den Charme der weißen Frau widerstehen. Passt auf Eure Männer auf, sonst sind ihre Seelen für immer verloren....

Die dunklen Schatten von Berlin

Glaubt ihr wirklich, dass drei Meter feuchte märkische Erde reichen würden, um mich aufzuhalten?

Dreihundert Zentimeter tiefe, schwarze Erde, durchtränkt vom Blut der Pesttoten und dem Dreck der Jahrhunderte – habt ihr im Ernst geglaubt, das wäre genug, um meinen Zorn zu begraben?

Ich rieche euren warmen Atem. Ich spüre das panische Pochen eurer Herzen im Schatten und Euer Blut schmeckt besonders köstlich....

 

Die Bestie des Todes

Ihr dachtet, ihr macht nur einen harmlosen Abendspaziergang?

Ihr überschreitet die Schwelle zum Reich der Schatten und Zerberus riecht das Leben in euch. Er schmeckt eure nackte Todesangst. Er unterscheidet nicht zwischen Schuldigen und Unschuldigen – für den Wachhund der Hölle seid ihr alle nur fette Beute, die aus dem Totenreich entkommen will.

Bist Du bereit, diese Schwelle zum Reich der Schatten zu überschreiten. Dein größtes Abenteuer beginnt hier und jetzt ........

Die Brut der Finsternis

Und das Ding... hat verdammt viel Zeit“

Glaubt ihr, ihr wärt damals sicher gewesen?

Ein falscher Blick. Ein schwarzer Fleck auf der Haut. Ein nächtliches Flüstern im Fieber – und die Inquisitoren hätten euch das Fleisch von den Knochen geschält, um den Dämon aus eurer Seele zu brennen.

Die Angst war wie eine Pest. Sie kroch in jeden Knochen.

Und das Ding, welches im Schatten auf den Tod der Berliner wartete... das hat verdammt viel Zeit .... 

..... und wartet heute auf Dich......

Die Seele, die niemals Ruhe fand......

Heute Nacht bricht der alte Mörtel auf. Ihr könnt das schleifende Geräusch meiner Kutte auf dem staubigen Pflaster bereits hören.

Mein Antlitz ist unter der tiefen Kapuze verborgen, doch wenn das Mondlicht auf meine hohlen Augen trifft, werdet ihr den blanken Wahnsinn sehen. Ich trage keine Bibel in den knöchernen Händen, sondern den Fluch derer, die ich einst ins Verderben stürzte.

Folgt mir in das flackernde Kerzenlicht der Verdammten – bevor meine eiskalte Hand eure Kehle umschließt.